Kraft tanken mit ökumenischer Aktion „Ich brauche Segen“

Die Pandemie bringt viele Menschen an ihre Grenzen. Viele sehnen sich nach Kraft, Ermutigung und Momenten zum Durchatmen. Ein Segen ist so eine Kraftquelle. Die ökumenische Initiative „Ich brauche Segen“ will helfen und mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen.

Ein goldfarbener Aufkleber mit dem schlichten Satz „Ich brauche Segen“ führt über einen QR-Code auf die Internetseite www.segen.jetzt, auf der Segensworte zum Lesen oder Anhören parat stehen. In St. Antonius und St. Josef haben Sie die Möglichkeit dazu.

Die Aktion hat sich die rheinische Landespfarrerin Simone Enthöfer ausgedacht. Sie habe sich in der Corona-Zeit selbst oft nach Zuspruch gesehnt: „Segen ist eine erlebbare Kraft“, erläuterte die Theologin. „Es ist kein magischer Spruch, der mich von jetzt auf gleich in eine bessere Welt beamt, aber eine spürbare Botschaft Gottes in meinem Leben, die mich stärkend auf meinem Weg begleitet.“

Umbauarbeiten in St. Josef

Gottesdienste in St. Josef ab Juli

Die Umbaumaßnahmen in und um St. Josef schreiten voran. Ab Juli werden die Handwerker auch direkt im Kirchengebäude tätig sein. Deshalb feierten wir den vorläufig letzten regulären Gottesdienst am Sonntag, 27.6. um 10 Uhr. Wir haben diesen Gottesdienst „besonders“ gestaltet und im Anschluss zu einem kleinen Umtrunk eingeladen – als Dank für die vielen Begegnungen, die bis jetzt in dem Kirchengebäude stattfanden.

Lasst uns dankbar sein für diese Begegnungen und unsere Bereitschaft zeigen, dass wir auch in Zukunft gemeinsam versuchen wollen, unser Leben aus dem Glauben zu gestalten. Ab Juli (4.7.)werden wir sonntags um 10 Uhr vierzehntägig auf dem Gelände von St. Josef (vielleicht auch mal an anderer Stelle) einen Gottesdienst feiern. Den genauen Ort geben wir immer kurzfristig bekannt.

Auch wenn die Umbauarbeiten noch nicht beendet sind, finden ab dem 1. Advent 2021 die Wochenendgottesdienste statt: samstags 18.00 Uhr, sonntags 10.00 Uhr. Die Werktagsgottesdienste und jegliche sonstige Veranstaltungen in der Kirche/im Gemeindehaus müssen warten.

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Kolumbariumskirche St. Marien

Die St.-Marien-Kirche in Papenburg wurde zu einer Kolumbariumskirche umgebaut.

In einem Flyer heißt es:

„Gemeinschaft im Leben und im Tod

Die Kirche St. Marien Papenburg ist ein religiöser Bezugspunkt für die Menschen am Papenburger Obenende. Seit 1957 feiern sie hier gemeinsam den Gemeindegottesdienst und gedenken in ihm aller Lebenden und Verstorbenen unserer Christusgemeinschaft.

Durch den Umbau der Kirche St. Marien zur Kolumbariumskirche kommt genau dieser Gedanke nun besonders zur Geltung:

Die Verstorbenen sind nicht alleine im Gebet und den Gedanken in der versammelten Gemeinde, sondern ihre Anwesenheit ist sichtbar. So sind sie und bleiben sie Teil des Alltags und somit Teil des Lebens, auch nach dem Tod.

So wie die Urnenwände den Gottesdienstraum umgeben, so umgeben die Verstorbenen und die Erinnerung an sie die Gemeinde.

In der Kolumbariumskirche St. Marien werden der Glaube und das Leben gefeiert – gemeinsam mit den Verstorbenen.“

Ein Besuch in der Kirche lohnt sich, sie ist täglich geöffnet!

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Christlicher Religionsunterricht

Künftig wollen die katholische und evangelische Kirche in Niedersachsen einen gemeinsamen Religionsunterricht einführen. An den Planungen ist auch Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bistum Hildesheim, beteiligt. Im katholisch.de-Interview erklärt er die Hintergründe.