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Glaube bewegt“Der Weltgebetstag 2023 kommt aus Taiwan

Rund 180 km trennen Taiwan vom chinesischen Festland. Doch es liegen Welten zwischen dem demokratischen Inselstaat und dem kommunistischen Regime in China. Die Führung in Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und will es „zurückholen“ – notfalls mit militärischer Gewalt. Das international isolierte Taiwan pocht auf seine Eigenständigkeit. Seit Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine kocht auch der Konflikt um Taiwan wieder auf.

In diesen unsicheren Zeiten haben taiwanische Christinnen Gebete, Lieder und Texte für den Weltgebetstag 2023 verfasst. Am Freitag, den 3. März 2023, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde diese Gottesdienste. „Ich habe von eurem Glauben gehört“, so heißt es im Bibeltext Eph. 1,15-19. Wir wollen hören, wie die Taiwanerinnen von ihrem Glauben erzählen und mit ihnen für das einstehen, was uns gemeinsam wertvoll ist: Frieden und Mitmenschlichkeit.

In Papenburg wird der Weltgebetstag  am Freitag, den 3. März 2023 um 17 Uhr in St. Marien gefeiert. Nach dem Gottesdienst gibt es einen landestypischen Imbiss im Pfarrheim.
Im Vorfeld des Weltgebetstags, am 2. Februar 2023  um 19.30 Uhr, findet der Länderabend  im Pfarrheim St. Marien statt.

Hier informiert ein Powerpointvortrag über Land und Leute in Taiwan, wir üben mit Ulla Hagedorn die Weltgebetstagslieder ein und wer möchte, kann der Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Weltgebetstags beitreten.

Vertreterinnen der verschiedenen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Papenburg sind herzlich eingeladen mitzumachen und St. Marien in ökumenischer Zusammenarbeit zu unterstützen, sei es bei der Vorbereitung des Gottesdienstes oder der Gestaltung des gemütlichen Beisammenseins.

Wir freuen uns auf Anmeldungen zum Länderabend, entweder bei Heidrun Albers (Tel. 04965 226 ) oder Angelika Hartkens (04961 75743).

Das war die „Lange Nacht der Kirchen“

Zur ersten Langen Nacht der Kirchen hatten am Freitag (9. September 2022) drei christliche Kirchengemeinden in der Papenburger Stadtmitte eingeladen. Beteiligt waren im Rahmen der ökumenischen Initiative die katholische Pfarrei St. Antonius mit der St.-Antonius-Kirche, die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde mit der Marktkirche sowie die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde mit der Nikolaikirche. Unterstützt und finanziell gefördert wurde die ökumenische Initiative zur ersten Langen Nacht der Kirchen in der Stadt Papenburg auch durch Papenburg Kultur.

Jeweils zur vollen Stunde fand in den Gotteshäusern ein 45-minütiges kulturelles Programm statt. Die Pausen boten den Menschen die Möglichkeit, von einem Kirchenort zum anderen wechseln und „auch mal ein Gotteshaus zu besuchen, das ihnen vielleicht nicht so vertraut ist, wie die eigene Kirche“, sagte Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer in seiner Begrüßung auf dem Vorplatz der St.-Antonius-Kirche.

Das rund vierstündige Programm der Langen Nacht der Kirchen in der Stadtmitte reichte von musikalischen Beiträgen über Chorgesang und Lesungen bis zu hin Orgelführungen. Den Rahmen der Veranstaltung bildeten eine offizielle Eröffnung um 18.30 Uhr sowie ein Ausklang mit Abendsegen gegen 22 Uhr auf dem Vorplatz der Antoniuskirche.

Die „Lange Nacht der Kirchen“ ist eine gemeinsame Aktion verschiedener Kirchen, die seit Mitte der 1990er-Jahre alljährlich bundesweit an unterschiedlichen Orten durchgeführt wird. Die Initiative möchte nach eigenem Bekunden Außenstehenden einen Blick hinter die Kulissen der Kirchen bieten, den Gemeindemitgliedern die Vielfalt ihrer Gemeinschaften vor Augen führen sowie die Ökumene zwischen den Kirchengemeinden fördern.

Text und Fotos: Klaus Dieckmann

Hier noch einmal das Programm in den drei Kirchengemeinden:

Sitzung Ökumenischer Arbeitskreis

Auf der vorletzten Sitzung des Arbeitskreises am 22.6.2022 in St. Marien wurde die Zusammensetzung eines neuen Vorstandes beschlossen:

Das Amt des Vorsitzenden und Sprechers übernimmt Pfarrer F.B. Lanvermeyer. Die Kasse führt Angelika Hartkens (St. Michael). Weitere Mitglieder: Gunda Grosch (Christuskirche ASD), Sylvia Höhn (St. Antonius) und Fritz Fokken (ev.-ref. Marktkirche).

Den ehemaligen Vorstandsmitgliedern P. Ralf Maennl und Wolfgang Wagner wurde mit einem Präsent für ihre jahrelange Mitarbeit gedankt. Letzterer erklärte sich bereit, auch in den künftigen Sitzungen das Protokoll zu führen und diese Website zu pflegen.

Der Hauptpunkt der Besprechung war die Veranstaltung „Lange Nacht der Kirchen“, die am 3. September am Untenende durchgeführt werden soll. Auszug aus dem Protokoll:

– „Lange Nacht der Kirchen“

„Bereits in der letzten Sitzung im September 2021 wurde eine solche Veranstaltung angedacht. Konkret hat sich in der Zwischenzeit ergeben, dass wegen der räumlichen Nähe in St. Antonius, der Marktkirche und Nikolaikirche am 3. September in den Abendstunden ein kulturelles Programm geboten werden soll, das auf die spezifischen Möglichkeiten der jeweiligen Kirche zugeschnitten ist:

Ev.-ref. Marktkirche: Moderne Kirchenmusik, Musik-Duo

Ev.-luth. Nikolaikirche: Lesung in der Bücherei, Improvisationstheater

St. Antonius: Darbietungen des ev. Posaunenchores, Spiel auf der Walcker-Orgel

Von 18.30 bis 22.00 Uhr können Interessierte von Kirche zu Kirche gehen und das Angebot genießen. Bei Gefallen soll die Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholt werden. Ein Problem stellt allerdings der Umstand dar, dass – abgesehen von Aschendorf – keine anderen Kirchen an einem Abend fußläufig zu erreichen wären.“

Vor der eigentlichen Sitzung stand eine durch Diakon Denkler geführte Besichtigung der Kolumbariumskirche St. Marien auf dem Programm. Besonders interessant war dabei die Information, dass hier neben den katholischen auch evangelische Verstorbene in einem Urnenfach (Seitenwände) ihre letzte Ruhestätte finden können. Die Kirche ist täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Kolumbariumskirche St. Marien

Friedensgebet

Schon Jahre lang findet jeden Dienstagabend um 19.30 Uhr ein sog. Lichtergebet für den Frieden in der Welt statt. Seitdem die Situation in der Ukraine so verheerend ist, ist dieses Gebet jeden Abend.

Trotz Kriege gibt es auch viele positive Einsätze auf dem Weg zum endgültigen Frieden.

Ein kleiner Schritt ist dabei das tägliche Friedensgebet um 19.30 Uhr vor der Antoniuskirche. Es ist nicht so entscheidend, aber ein Teilnehmer zählt jeden Abend die Besucher*innen. In diesen Tagen wurde die Gesamtzahl von 3.333 erreicht.

Diese Zahl möge uns und andere ermutigen, weiterhin beim Friedensgebet und auf andere Weise auf dem Weg zum endgültigen Frieden mitzumachen.


Am Kreuz hat Jesus gebetet „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Mit diesem Schrei hat er trotzdem auf Gott vertraut und es folgte die Auferstehung.
Wir dürfen glauben und daran arbeiten, dass eine ganz andere „Auferstehungswelt“ möglich ist. Bleiben wir im Gebet und einem entsprechenden Handeln treu.


Wir treffen uns zu diesem Gebet, weil wir nicht wegschauen wollen, sondern das Leid in der Welt klar benennen möchten und es uns persönlich betroffen machen soll. Wir sehen dieses Friedensgebet nicht als eine sofortige Erhörung, sondern als ein Gebet, das Durchhaltevermögen fordert in dieser Welt. Letzten Endes treffen wir uns, damit trotz allem die Hoffnung nicht verloren, sondern gestaltet wird. Wir laden immer wieder herzlich zu diesem Treffen ein nach dem Motto „Aufbrechen – Miteinander“.

Wir laden durch Teilnahme an diesem Friedensgebet zu einem positiven Beitrag auf dem Weg zu einem endgültigen Frieden für alle ein.

Foto von MARIOLA GROBELSKA auf Unsplash

Weltgebetstagsgottesdienst in St. Antonius

Veröffentlicht am  von wagner

Am Freitag, 4. März um 17:00 Uhr wurde der Weltgebetstag in der Antoniuskirche gefeiert.

Es waren über 100 Frauen anwesend – und auch einige Männer. „Zukunftsplan Hoffnung“, darum ging es im Gottesdienst aus den Ländern England, Wales und Nordirland. Drei Frauen, Lina, Nathalie und Emily erzählten ihre Geschichte, wie sie aus einer verzweifelten Situation mit Gottes Hilfe einen Ausweg gefunden haben.

Die Kollekte in Höhe von 630,- Euro ist bestimmt für Projekte, die Frauen und Kinder stärken im Vereinigten Königreich und weltweit. Beim Weltgebetstag wird deutlich, dass Beten und Handeln zusammmengehören: „Informiert beten – betend handeln“.
Spiritualität und Engagement für Gerechtigkeit sind eng miteinander verknüpft. Die Projektarbeit des deutschen WGT-Komitees unterstützt Frauen und Mädchen darin, ihre politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rechte durchzusetzen.

Auch in der Ukraine wird der Weltgebetstag begangen. Jetzt wurde der Weltgebetstag vom Krieg in diesem Land überschattet. Wir sind alle besorgt und erschrocken über die dortigen Ereignisse.

Von den Weltgebetstagsfrauen in England, Wales und Nordirland wurde ein Gebet verfasst, das im Gottesdienst gesprochen wurde:

Gott der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei unseren Schwestern und Brüdern in der Ukraine und den umliegenden Ländern in ihrer Angst und Not.

Wir beten auch für alle anderen Regionen der Welt, in denen es Konflikte, Unruhen oder Unterdrückung gibt.

Wir beten, dass Versöhnung Hass entwaffnet, Frieden Krieg besiegt und Hoffnung Verzweiflung überwindet, und dass deine Pläne des Friedens in Erfüllung gehen.

Gott, in deiner Barmherzigkeit: Erhöre unser Gebet. Amen.

(Angelika Hartkens)

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St. Josef im Endspurt…

…zumindest, was den Kirchenraum angeht: Inzwischen sind die Arbeiten schon weit fortgeschritten und es geht an die „Feinarbeit“. Zurzeit (25.1.2022) werden die Akustikwände von einem Schreinerunternehmen mit Holz vekleidet. Diese Wände trennen zugleich die sich dahinter befindlichen Räumlichkeiten vom Sakralraum ab (z.B. die neue Sakristei). Seit dem 1. Advent 2021 finden wieder 2 Wochenendgottesdienste statt.

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Kraft tanken mit ökumenischer Aktion „Ich brauche Segen“

Die Pandemie bringt viele Menschen an ihre Grenzen. Viele sehnen sich nach Kraft, Ermutigung und Momenten zum Durchatmen. Ein Segen ist so eine Kraftquelle. Die ökumenische Initiative „Ich brauche Segen“ will helfen und mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen.

Ein goldfarbener Aufkleber mit dem schlichten Satz „Ich brauche Segen“ führt über einen QR-Code auf die Internetseite www.segen.jetzt, auf der Segensworte zum Lesen oder Anhören parat stehen. In St. Antonius und St. Josef haben Sie die Möglichkeit dazu.

Die Aktion hat sich die rheinische Landespfarrerin Simone Enthöfer ausgedacht. Sie habe sich in der Corona-Zeit selbst oft nach Zuspruch gesehnt: „Segen ist eine erlebbare Kraft“, erläuterte die Theologin. „Es ist kein magischer Spruch, der mich von jetzt auf gleich in eine bessere Welt beamt, aber eine spürbare Botschaft Gottes in meinem Leben, die mich stärkend auf meinem Weg begleitet.“

Kolumbariumskirche St. Marien

Die St.-Marien-Kirche in Papenburg wurde zu einer Kolumbariumskirche umgebaut.

In einem Flyer heißt es:

„Gemeinschaft im Leben und im Tod

Die Kirche St. Marien Papenburg ist ein religiöser Bezugspunkt für die Menschen am Papenburger Obenende. Seit 1957 feiern sie hier gemeinsam den Gemeindegottesdienst und gedenken in ihm aller Lebenden und Verstorbenen unserer Christusgemeinschaft.

Durch den Umbau der Kirche St. Marien zur Kolumbariumskirche kommt genau dieser Gedanke nun besonders zur Geltung:

Die Verstorbenen sind nicht alleine im Gebet und den Gedanken in der versammelten Gemeinde, sondern ihre Anwesenheit ist sichtbar. So sind sie und bleiben sie Teil des Alltags und somit Teil des Lebens, auch nach dem Tod.

So wie die Urnenwände den Gottesdienstraum umgeben, so umgeben die Verstorbenen und die Erinnerung an sie die Gemeinde.

In der Kolumbariumskirche St. Marien werden der Glaube und das Leben gefeiert – gemeinsam mit den Verstorbenen.“

Ein Besuch in der Kirche lohnt sich, sie ist täglich geöffnet!

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Christlicher Religionsunterricht

Künftig wollen die katholische und evangelische Kirche in Niedersachsen einen gemeinsamen Religionsunterricht einführen. An den Planungen ist auch Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bistum Hildesheim, beteiligt. Im katholisch.de-Interview erklärt er die Hintergründe.