Herzlich willkommen

Die Arbeiten im „Quartier St. Josef“ sind abgeschlossen. Am Sonntag, 10.7.22, wird das Quartier durch Bischof Bode feierlich eingeweiht. Dazu gehören Renovierung und Umbauarbeiten in der Kirche St. Josef, Kita St. Josef, Wohnassistenz St. Lukas-Heim und Soziales Kaufhaus des SKFM.

Sitzung Ökumenischer Arbeitskreis

Auf der letzten Sitzung des Arbeitskreises am 22.6.2022 in St. Marien wurde die Zusammensetzung eines neuen Vorstandes beschlossen:

Das Amt des Vorsitzenden und Sprechers übernimmt Pfarrer F.B. Lanvermeyer. Die Kasse führt Angelika Hartkens (St. Michael). Weitere Mitglieder: Gunda Grosch (Christuskirche ASD), Sylvia Höhn (St. Antonius) und Fritz Fokken (ev.-ref. Marktkirche).

Den ehemaligen Vorstandsmitgliedern P. Ralf Maennl und Wolfgang Wagner wurde mit einem Präsent für ihre jahrelange Mitarbeit gedankt. Letzterer erklärte sich bereit, auch in den künftigen Sitzungen das Protokoll zu führen und diese Website zu pflegen.

Der Hauptpunkt der Besprechung war die Veranstaltung „Lange Nacht der Kirchen“, die am 3. September am Untenende durchgeführt werden soll. Auszug aus dem Protokoll:

– „Lange Nacht der Kirchen“

„Bereits in der letzten Sitzung im September 2021 wurde eine solche Veranstaltung angedacht. Konkret hat sich in der Zwischenzeit ergeben, dass wegen der räumlichen Nähe in St. Antonius, der Marktkirche und Nikolaikirche am 3. September in den Abendstunden ein kulturelles Programm geboten werden soll, das auf die spezifischen Möglichkeiten der jeweiligen Kirche zugeschnitten ist:

Ev.-ref. Marktkirche: Moderne Kirchenmusik, Musik-Duo

Ev.-luth. Nikolaikirche: Lesung in der Bücherei, Improvisationstheater

St. Antonius: Darbietungen des ev. Posaunenchores, Spiel auf der Walcker-Orgel

Von 18.30 bis 22.00 Uhr können Interessierte von Kirche zu Kirche gehen und das Angebot genießen. Bei Gefallen soll die Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholt werden. Ein Problem stellt allerdings der Umstand dar, dass – abgesehen von Aschendorf – keine anderen Kirchen an einem Abend fußläufig zu erreichen wären.“

Vor der eigentlichen Sitzung stand eine durch Diakon Denkler geführte Besichtigung der Kolumbariumskirche St. Marien auf dem Programm. Besonders interessant war dabei die Information, dass hier neben den katholischen auch evangelische Verstorbene in einem Urnenfach (Seitenwände) ihre letzte Ruhestätte finden können. Die Kirche ist täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Kolumbariumskirche St. Marien

Friedensgebet

Schon Jahre lang findet jeden Dienstagabend um 19.30 Uhr ein sog. Lichtergebet für den Frieden in der Welt statt. Seitdem die Situation in der Ukraine so verheerend ist, ist dieses Gebet jeden Abend.

Trotz Kriege gibt es auch viele positive Einsätze auf dem Weg zum endgültigen Frieden.

Ein kleiner Schritt ist dabei das tägliche Friedensgebet um 19.30 Uhr vor der Antoniuskirche. Es ist nicht so entscheidend, aber ein Teilnehmer zählt jeden Abend die Besucher*innen. In diesen Tagen wurde die Gesamtzahl von 3.333 erreicht.

Diese Zahl möge uns und andere ermutigen, weiterhin beim Friedensgebet und auf andere Weise auf dem Weg zum endgültigen Frieden mitzumachen.


Am Kreuz hat Jesus gebetet „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Mit diesem Schrei hat er trotzdem auf Gott vertraut und es folgte die Auferstehung.
Wir dürfen glauben und daran arbeiten, dass eine ganz andere „Auferstehungswelt“ möglich ist. Bleiben wir im Gebet und einem entsprechenden Handeln treu.


Wir treffen uns zu diesem Gebet, weil wir nicht wegschauen wollen, sondern das Leid in der Welt klar benennen möchten und es uns persönlich betroffen machen soll. Wir sehen dieses Friedensgebet nicht als eine sofortige Erhörung, sondern als ein Gebet, das Durchhaltevermögen fordert in dieser Welt. Letzten Endes treffen wir uns, damit trotz allem die Hoffnung nicht verloren, sondern gestaltet wird. Wir laden immer wieder herzlich zu diesem Treffen ein nach dem Motto „Aufbrechen – Miteinander“.

Wir laden durch Teilnahme an diesem Friedensgebet zu einem positiven Beitrag auf dem Weg zu einem endgültigen Frieden für alle ein.

Foto von MARIOLA GROBELSKA auf Unsplash

Weltgebetstagsgottesdienst in St. Antonius

Veröffentlicht am  von wagner

Am Freitag, 4. März um 17:00 Uhr wurde der Weltgebetstag in der Antoniuskirche gefeiert.

Es waren über 100 Frauen anwesend – und auch einige Männer. „Zukunftsplan Hoffnung“, darum ging es im Gottesdienst aus den Ländern England, Wales und Nordirland. Drei Frauen, Lina, Nathalie und Emily erzählten ihre Geschichte, wie sie aus einer verzweifelten Situation mit Gottes Hilfe einen Ausweg gefunden haben.

Die Kollekte in Höhe von 630,- Euro ist bestimmt für Projekte, die Frauen und Kinder stärken im Vereinigten Königreich und weltweit. Beim Weltgebetstag wird deutlich, dass Beten und Handeln zusammmengehören: „Informiert beten – betend handeln“.
Spiritualität und Engagement für Gerechtigkeit sind eng miteinander verknüpft. Die Projektarbeit des deutschen WGT-Komitees unterstützt Frauen und Mädchen darin, ihre politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rechte durchzusetzen.

Auch in der Ukraine wird der Weltgebetstag begangen. Jetzt wurde der Weltgebetstag vom Krieg in diesem Land überschattet. Wir sind alle besorgt und erschrocken über die dortigen Ereignisse.

Von den Weltgebetstagsfrauen in England, Wales und Nordirland wurde ein Gebet verfasst, das im Gottesdienst gesprochen wurde:

Gott der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei unseren Schwestern und Brüdern in der Ukraine und den umliegenden Ländern in ihrer Angst und Not.

Wir beten auch für alle anderen Regionen der Welt, in denen es Konflikte, Unruhen oder Unterdrückung gibt.

Wir beten, dass Versöhnung Hass entwaffnet, Frieden Krieg besiegt und Hoffnung Verzweiflung überwindet, und dass deine Pläne des Friedens in Erfüllung gehen.

Gott, in deiner Barmherzigkeit: Erhöre unser Gebet. Amen.

(Angelika Hartkens)

Veröffentlicht unter Neues

St. Josef im Endspurt…

…zumindest, was den Kirchenraum angeht: Inzwischen sind die Arbeiten schon weit fortgeschritten und es geht an die „Feinarbeit“. Zurzeit (25.1.2022) werden die Akustikwände von einem Schreinerunternehmen mit Holz vekleidet. Diese Wände trennen zugleich die sich dahinter befindlichen Räumlichkeiten vom Sakralraum ab (z.B. die neue Sakristei). Seit dem 1. Advent 2021 finden wieder 2 Wochenendgottesdienste statt.

Veröffentlicht unter Neues

Kraft tanken mit ökumenischer Aktion „Ich brauche Segen“

Die Pandemie bringt viele Menschen an ihre Grenzen. Viele sehnen sich nach Kraft, Ermutigung und Momenten zum Durchatmen. Ein Segen ist so eine Kraftquelle. Die ökumenische Initiative „Ich brauche Segen“ will helfen und mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen.

Ein goldfarbener Aufkleber mit dem schlichten Satz „Ich brauche Segen“ führt über einen QR-Code auf die Internetseite www.segen.jetzt, auf der Segensworte zum Lesen oder Anhören parat stehen. In St. Antonius und St. Josef haben Sie die Möglichkeit dazu.

Die Aktion hat sich die rheinische Landespfarrerin Simone Enthöfer ausgedacht. Sie habe sich in der Corona-Zeit selbst oft nach Zuspruch gesehnt: „Segen ist eine erlebbare Kraft“, erläuterte die Theologin. „Es ist kein magischer Spruch, der mich von jetzt auf gleich in eine bessere Welt beamt, aber eine spürbare Botschaft Gottes in meinem Leben, die mich stärkend auf meinem Weg begleitet.“

Kolumbariumskirche St. Marien

Die St.-Marien-Kirche in Papenburg wurde zu einer Kolumbariumskirche umgebaut.

In einem Flyer heißt es:

„Gemeinschaft im Leben und im Tod

Die Kirche St. Marien Papenburg ist ein religiöser Bezugspunkt für die Menschen am Papenburger Obenende. Seit 1957 feiern sie hier gemeinsam den Gemeindegottesdienst und gedenken in ihm aller Lebenden und Verstorbenen unserer Christusgemeinschaft.

Durch den Umbau der Kirche St. Marien zur Kolumbariumskirche kommt genau dieser Gedanke nun besonders zur Geltung:

Die Verstorbenen sind nicht alleine im Gebet und den Gedanken in der versammelten Gemeinde, sondern ihre Anwesenheit ist sichtbar. So sind sie und bleiben sie Teil des Alltags und somit Teil des Lebens, auch nach dem Tod.

So wie die Urnenwände den Gottesdienstraum umgeben, so umgeben die Verstorbenen und die Erinnerung an sie die Gemeinde.

In der Kolumbariumskirche St. Marien werden der Glaube und das Leben gefeiert – gemeinsam mit den Verstorbenen.“

Ein Besuch in der Kirche lohnt sich, sie ist täglich geöffnet!

Veröffentlicht unter Neues

Christlicher Religionsunterricht

Künftig wollen die katholische und evangelische Kirche in Niedersachsen einen gemeinsamen Religionsunterricht einführen. An den Planungen ist auch Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bistum Hildesheim, beteiligt. Im katholisch.de-Interview erklärt er die Hintergründe.

House of One

Das House of One ist ein interreligiöses Gebäude, das zwischen 2019 und 2021 am Petriplatz im Berliner Stadtteil Mitte entsteht. Das Gebäude wird unter seinem Dach eine Synagoge, eine christliche Kirche und eine Moschee beherbergen. Zugleich soll es den jüdisch-christlich-islamischen Dialog fördern und damit zum „interreligiösen Friedensprojekt“ werden.

Foto: Paul Zinken/dpa ++