Jubiläum Nikolaikirche

Die Nikolaikirche hatte beabsichtigt, in 2020 ihr 150jähriges Jubiläum zu feiern. Corona hat der Gemeinde leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Fertiggestellt wurde jetzt aber die Festschrift zum 150jährigen Bestehen. Sie erscheint in einem gebundenen Buch, ist 164 Seiten stark und wurde von Pastor Sebastian Borghardt und Frau Martina König, Vorsitzende des Papenburger Heimatvereins, verfasst. Das Buch kann im ev. Gemeindebüro, in der ev. Bücherei oder im Pfarramt Nikolai für eine Spende ab 10 Euro (Selbstkostenpreis) erworben werden.

Weitere Infos zum Jubiläum in diesem Zeitungsartikel.

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Reserviert für den Papst

Reserviert für den Papst! So geht Ökumene. Die evangelische Christus-Gemeinde in Nordhorn hält immer einen Platz frei für den Papst, falls er mal beim Gottesdienst vorbeischauen möchte. Bereit sein ist alles. Herzlichen Dank für dieses tolle Zeichen! (Foto: Simon de Vries)

Wir müssen jeden Stein umdrehen

In welcher Lage befindet sich die Ökumene in Deutschland? Was spricht für eucharistische Gastfreundschaft? Der Frankfurter Stadtdekan und der Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz über verhärtete Fronten, Frustration und Hoffnung.

Dialog

50 Jahre Ökumenischer Arbeitskreis – ein Rückblick

1970    —   2020

Wir freuen uns, in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum des Ökumenischen Arbeitskreises Papenburg begehen zu können. Der Arbeitskreis, der seit 1970 besteht, ist ein Gremium, in dem Mitglieder aus allen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Papenburgs vertreten sind. Neben den offiziellen Vertreterinnen und Vertretern können auch andere interessierte Gemeindemitglieder mitarbeiten und sind herzlich willkommen.

Der Arbeitskreis trifft sich 4 bis 5 Mal im Jahr, um Veranstaltungen zu planen und ökumenische Fragen zu erörtern.

Die herausragendsten Ereignisse der letzten Jahre waren sicherlich:

– in 2005 ein eigenes Kirchenzelt auf der Emslandschau in Papenburg,

– in 2009 die Unterzeichnung der Charta Oecumenica in der Nikolaikirche

– in 2014 die Aktionen auf dem Kirchenschiff anlässlich der Landesgartenschau

– und in 2017 viele Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr der Reformation, die zum ersten Mal in einem gemeinsamen Gottesdienst am Reformationstag mündeten.

Hinzu kommen in all den Jahren die ökumenischen Gottesdienste zum Weltgebetstag, an Pfingsten und am Reformationstag; das wöchentliche Gebet für die Einheit der Christen in den Gottesdiensten, die Beteiligung am Ökumenischen Schöpfungstag und der Friedensdekade, die Begegnung mit der muslimischen Gemeinde und viele öffentliche Vorträge.

Unser Anliegen war es in der Vergangenheit immer und ist es auch weiterhin, in Papenburg ein Klima zu schaffen, in dem sich alle Konfessionen auf Augenhöhe begegnen können und in allen Belangen, die für ein friedvolles Miteinander wichtig sind, an einem Strang zu ziehen.

Ein Ausblick auf die nächsten Jahrzehnte:

Bei all unseren Bemühungen müssen wir uns immer vor Augen halten:

  • Der Glaube der Kirchen ist größer als die eigene Konfession.

Unser Ziel muss es sein,

      * Von „versöhnter Verschiedenheit“ zur „Einheit in versöhnter Gemeinschaft“ zu kommen.

Weltgebetstag

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie konnte der Gottesdienst zum Weltgebetstag am 5. März 2021 nicht in gewohnter Form begangen werden. Gastgeberland in diesem Jahr war Vanuatu im Südpazifik. Frauen aus verschiedenen Gemeinden bereiteten unter der Leitung von Angelika Hartkens einen virtuellen Gottesdienst vor, der in der Kirche St. Antonius gefeiert wurde.

Ökumenische Gemeinde

„Ökumenische Gemeinde“ – Gedanken von Landesbischof Meister und dem Hildesheimer Bischof Wilmer:
Der evangelisch-lutherische hannoversche Landesbischof Ralf Meister hält Kirchengemeinden mit evangelischen und katholischen Christen unter einem Dach in Zukunft für möglich. „Viele Menschen fragen schon heute nicht mehr danach, ob jemand evangelisch oder katholisch ist, sondern nur, ob er Christ oder Christin ist“, sagte er im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer begrüßte die Überlegungen seines evangelischen Amtskollegen. „Ich bin der festen Auffassung, dass es zwischen den beiden großen deutschen Kirchen viel mehr Verbindendes als Trennendes gibt“, sagte Wilmer dem epd. „Wir alle sind als Christinnen und Christen aufgefordert, das Evangelium zu bezeugen und zu verkünden“, betonte Wilmer. „Wie wir in der Seelsorge gemeinsame Wege gehen können, ist eine richtige und wichtige Frage für die Zukunft. Damit werden wir uns in der Ökumene ganz sicher weiter befassen.“ Link  zu o.a. Artikel.

Ökumene: Was verbindet? Was trennt?

Ein Haus mit vielen Wohnungen: So lässt sich – vereinfacht – die Ökumene beschreiben. Das Haus, das viele Kirchen und Gemeinschaften beherbergt, umspannt die ganze Welt. Die Familien in diesem Gebäude sind Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, Kopten, Altkatholiken, Anglikaner und Freikirchler.
Einige Artikel zu diesem Thema finden Sie HIER